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Depressionsblog vom 6.11.

Ich schon wieder. Ihr werdet mich in nächster Zeit wohl öfter sehen. Müsst ihr nicht, ihr könnt auch einfach weg klicken. Ich habe mir mal überlegt, dass ich einfach mal als "Ich" schreibe. Wie ich eben denke, fühle, handle. Bedeutet also, dass ich mal von ganz vorne anfangen muss. Aus der Geschichte ist eigentlich sehr viel wahr. Allerdings heiße ich nicht Emily, aber Emily ist ein toller Name. Ich bin 17 Jahre alt un habe dieses Jahr eine Ausbildung zur Verkäuferin angefangen und beendet. Angefangen habe ich am 1.8., aufgehört am 31.10. Obwohl, das ist nicht der Anfang. Aso, ich habe die Grundschule besucht, wurde gemobbt. Habe die weiterführende Schule besucht, wurde gemobbt. Ich hab sie trotz allem mit einem guten mittleren Abschluss beendet. Ich habe das Abitur angefangen, wurde gemobbt, habe es dieses Jahr abgebrochen (Ich konnte nicht mehr zur Schule, mir ist alles zu viel geworden und im Januar '13 hatte ich Suizidgedanken, stand auch schon an der Brücke, aber irgendwas hat mich von diesem einen Schritt weg gehalten Was es war, das weiß ich bis heute nicht. Mein Vater (eigentlich nicht mein leiblicher Vater, aber er war wie ein Vater für mich) ist im Januar gestorben.. Zeitgleich hat sich mein bester Freund in mich verliebt, ich mich nicht in ihn, hab es ihm gesagt und er meinte "Halt die Fresse und spring!". Aus war die Freundschaft. Meine Eltern haben selbst ziemlich viele Probleme gehabt, finanziell als auch familiär. Also habe ich ihnen nicht von meinen Problemen erzählt. Naja, auf jeden Fall kamen die Gedanken wieder, haben Überhand genommen und mit jedem Tag Schule wurden sie schlimmer. Dann kam mir das Schicksal dazwischen (Da dachte ich noch, es sei ds Schicksal..). Ich habe die Ausbildungsstelle bekommen. habe mich am Anfang auch echt wohl gefühlt. Bis dann die Schule anfing. Da ging das Mobbing wieder los. Ich dachte "Hey, das wird schon besser, kein Kopf drum". Jup, es wurde kein Stück besser. Auf der Arbeit hat es auch angefangen ("Du bist eben ein Lehrling, da hast du damit zu rechnen, dass du der Arsch für alle bist.."- Schön, danke. Das wollte ich hören, das war mein Ziel). Joa, dann habe ich eben zum 31.10. gekündigt, bzw. wir haben gekündigt. Ich kam so einfach nicht weiter. Habe mir ständig Gedanken gemacht um alles, um die Arbeit um die Schule, um Menschen (ja, Menschen -.-). Irgendwann war ich an dem Punkt, an dem aus meinen Gedanken detaillierte Pläne wurden. Und bis heute sind. Das war dann für mich dieses "Jetzt reicht's, besser wird's nicht mehr.". Meine beste Freundin hatte zwischenzeitlich auch von meinen Depressionen erfahren, hat sich damit so fertig gemacht, dass es ihr schlechter ging wie vorher (sie ist sehr sensibel..), das hat ihr Therapeut mitbekommen, meinte, sie solle mal mit mir reden (sie ist gerade in einer Klinik, der Rest ist schnuppe;p). Sie hat mich unter dem Vorwand, ich solle sie besuchen kommen, zu sich gebeten. Ich bin dahin, da wollte sie mit mir reden. Über MEINE Probleme, während SIE in der Klinik ist. Tja, wie es das Schicksal so wollte habe ich angefangen zu heulen, sie meinte ich solle mal mit dem Erzieher reden, das habe ich dann auch getan. Er meinte, ich solle mit dem Psychologen da reden. Das habe ich nach einer Woche auch getan. Das war das erste Mal bei einem Psychologen. Da habe ich übrigens noch gearbeitet, das ist jetzt vielleicht 6 Wochen her. Er hat mir die Überweisung in die stationäre Behandlung gegeben, und da bin ich jetzt auf der Suche. Das klang jetzt alles total negativ geschrieben.. Ich bin jedem Einzelnen von ihnen dankbar. Meiner besten Freundin am meisten, dass sie nicht, wie alle anderen vor ihr, gegangen ist, weil ich nicht mehr auf ihrer Schule war (alle anderen waren "BF4ever", "Seelenverwandte", "Ein&Alles's" und und und. Belogen und betrogen..). Auch dem Erzieher bin ich dankbar, er hat mir erst den Vorschlag mit der stationären Therapie gemacht und ohne ihn wäre ich noch immer nicht beim Therapeuten gewesen. Wahrscheinlich wäre ich nichtmal mehr da. Und dem Psychologen sowieso. Trotz einer "Suizidgefahr" hat er mich nicht zwangseingewiesen, sondern sagte, ich muss mir selbst sicher sein, dass ich es will. Er hat mir zugehört, hat mich verstanden. Mich nicht verurteilt, wie die andere Therapeutin, die ich jetzt letzte Woche kennen lernen durfte-.- .. Naja, danke! Ja, jetzt habe ich zwei Kliniken, eine habe ich schon besucht, die andere steht noch aus, mal sehen was daraus wird. Zu meinen Gedanken und worum die sich so drehen.. Es ist eigentlich dieses ewige Warum?". Warum wurde ich gemobbt? Warum kann ich nicht akzeptiert werden? Warum mache ich alles falsch? Warum kann ich nichts zu Ende bringen (Schule&Ausbildung abgebrochen und und und). Warum habe ihc Angst vor Menschen, vor deren kritik? Warum nehme ich mir alles zu Herzen? Warum macht mir nichts mehr Spaß? Warum habe ich nach elf Jahren Angst, reiten zu gehen? Warum mache ich mir so viele Gedanken? Warum kann nicht einfach alles vorbei sein?Mich beschäftigt auch das "Was wäre, wenn...?" Was wäre, wenn ich meinem Opa gesagt hätte, dass ich ihn liebe, bevor er gestorben ist? Was wäre, wenn ich damals das Pferd, obwohl es krank war, nicht geritten hätte? Was wäre, wenn ich bei meinem Kaninchen gewesen wäre, statt zu meiner Freundin zu gehen? Was wäre, wenn ich doch gesprungen wäre? Was wäre, wenn ich nicht mehr da wäre? Wer würde sich da Gedanken machen? Was wäre, wenn ich einfach alles beenden würde, jetzt und hier?
8.11.15 19:46
 


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