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Hallo. Ich bin ich, bin 17, fast 18 Jahre alt und wohne in einem kleinen, unbekannten Dorf. Ich leide seit 2 Jahren an Depressionen und versuche im Prinzip mit diesem Blog, Leuten, die die Gedanken depressiver Leute nicht verstehen, aber es gerne möchten, diese ein klein wenig "vorzustellen". Ich schreibe gerne Geschicjten, vor allem Kurzgeschichten, und zeichne gerne. An sich lese ich auch gerne, wobei mir im Moment die Zeit fehlt. Wer sich mit dem Thema Depressionen nicht auseinander setzen möchte, der kann es gerne lassen Weiter zu mir: Ich reite gerne, dazu fehlt mir aber auch die Zeit. Vor drei Monaten habe ich die Ausbildung zur Verkäuferin begonnen, breche diese aber ab, da ich eine Klinik suche. Gut, genug Infos. Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen und nehmt es mir bitte nicht übel, aber die Geschixhten werden nicht regelmäßig kommen^^

Alter: 19
 
Schule: Gesamtschule in

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
...war ich ein unbeschwertes, kleines Mädchen, habe ich nie auf die Meinung anderer geachtet, war ich das Gegenteil von dem, was ich heute bin...

Wenn ich mal groß bin...:
...werde ich nie^^

Ich wünsche mir...:
...dass die Menschen mal mehr darüber nachdenken, was sie mit dem, was sie sagen und tun, anrichten (können)..

Ich liebe...:
..Bilder und Sätze, die das wahre Leben zum Ausdruck bringen..



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Blog

Der Abend des 10.November...

Jejj.. Wieder bin ich da. Wisst ihr, das Schreiben macht das alles für mich nicht unbedingt leichter, aber damit kann ich meine Gedanken irgendwie sortieren.. Und vielleicht versteht ja dann doch der ein oder andere, wie Depressive so denken.. Tut mir Leid um die ganzen Punkte, aber irgendwie, ich weiß nicht, ich mag sie.Ich hab es übrigens nicht mehr geschafft.. Drei Wochen habe ich mir nichts getan. Jetzt, vor zwei Tagen wieder.. Irgendwie, mir geht es danach besser.. Ich fühle mich erleichtert, fühle mich lebendig... Auch wenn es nie jemand verstehen wird..Naja, der 10.11., irgendwie, keine Ahnung. Der Tag war für den Eimer.. Erst war ich bei einer Freundin, da war alles ok, bis auf der Tatsache, dass ich durchgehend Kopfschmerzen hatte. Den ganzen Tag.. Dann bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Da habe ich dann meinen ehemaligen besten Freund getroffen (nach Abbruch der Schule kein Kontakt mehr, deswegen ehemalig. Macht es einfacher, darüber irgendwie hinweg zu kommen). Zusammen mit seinem besten Freund, der auch in der Stadt wohnt, haben wir uns auf den Skateboardplatz gesetzt.. (Irgendwas zieht mich immer dahin, wenn es mir schlecht geht, obwohl die mal eben 6km von zu Hause weg ist). Naja.. Da war an sich auch alles ok. Ich habe dann Musik angemacht (Kopfhörer), und dann hab ich angefangen zu denken.. Über alles nachzudenken.. Ich hab total den Nervenzusammenbruch gehabt, hab geweint wie ich weiß nicht was.. Ich bin abgehauen, weg von den Menschen, weg von dem Ort.. Weg von allem.. Später stand ich wieder an der Brücke.. Gedanken hin und her.. Erst war es ein "Noch ein Schritt, und alles ist vorbei!", dann "Was ist mit meiner Familie? Werden die damit noch fertig?".. Wie Tennis.. Letzten Endes war es der Anruf meiner besten Freundin, der mich vor diesem einen Schritt bewahrt hat.. Nach gut drei Stunden nachdenken, weinen, Vorwürfe machen und allem drum und dran bin ich dann nach Hause gefahren. Verdammt, war ich froh, dass ich im Bus nicht geweint habe.. Zu Hause habe ich mich or den Fernseher gesetzt.. Da waren wieder diese Bilder.. Diese Bilder lassen mich nicht los! Ich, wie ich mit Kopfhörern im Ohr auf den Gleisen sitze, den Rücken Richtung Zug. Ich, wie ich mir meine Pulsader aufschneide. Ich, wie ich mich mit Engelstrompete im Tee vergifte. Ich, wie ich in der Badewanne liege und mir der Föhn "aus Versehen" ins Wasser fällt. Ich, wie ich auf der Autobahn die Tür öffne und springe. Links neben mir ein LKW.. Ich halte diese Bilder nicht mehr aus! Sie sind so verdammt real. Und ich kann sie nicht steuern. Sie kommen und gehen, wann immer sie wollen. Ich habe Angst, dass die Bilder real werden, obwohl das im Moment mein größter Wunsch ist. Es verwirrt mich. Ich habe keine Kraft mehr. Ich kann nicht mehr, will nicht mehr! Kann mir irgendjemand hier raus helfen? Raus aus dieser Welt, raus aus diesem Körper, raus aus dem Leben?.. Ich schaffe das alles nicht mehr...Wieso musstest du gehen? Wieso hast du mich alleine gelassen? Wieso musste das passieren?... Diese Wunde, die wird niemand mehr schließen können. Egal, wie sehr man es versucht... I love U!
11.11.15 13:44


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Depressionsblog vom 6.11.

Ich schon wieder. Ihr werdet mich in nächster Zeit wohl öfter sehen. Müsst ihr nicht, ihr könnt auch einfach weg klicken. Ich habe mir mal überlegt, dass ich einfach mal als "Ich" schreibe. Wie ich eben denke, fühle, handle. Bedeutet also, dass ich mal von ganz vorne anfangen muss. Aus der Geschichte ist eigentlich sehr viel wahr. Allerdings heiße ich nicht Emily, aber Emily ist ein toller Name. Ich bin 17 Jahre alt un habe dieses Jahr eine Ausbildung zur Verkäuferin angefangen und beendet. Angefangen habe ich am 1.8., aufgehört am 31.10. Obwohl, das ist nicht der Anfang. Aso, ich habe die Grundschule besucht, wurde gemobbt. Habe die weiterführende Schule besucht, wurde gemobbt. Ich hab sie trotz allem mit einem guten mittleren Abschluss beendet. Ich habe das Abitur angefangen, wurde gemobbt, habe es dieses Jahr abgebrochen (Ich konnte nicht mehr zur Schule, mir ist alles zu viel geworden und im Januar '13 hatte ich Suizidgedanken, stand auch schon an der Brücke, aber irgendwas hat mich von diesem einen Schritt weg gehalten Was es war, das weiß ich bis heute nicht. Mein Vater (eigentlich nicht mein leiblicher Vater, aber er war wie ein Vater für mich) ist im Januar gestorben.. Zeitgleich hat sich mein bester Freund in mich verliebt, ich mich nicht in ihn, hab es ihm gesagt und er meinte "Halt die Fresse und spring!". Aus war die Freundschaft. Meine Eltern haben selbst ziemlich viele Probleme gehabt, finanziell als auch familiär. Also habe ich ihnen nicht von meinen Problemen erzählt. Naja, auf jeden Fall kamen die Gedanken wieder, haben Überhand genommen und mit jedem Tag Schule wurden sie schlimmer. Dann kam mir das Schicksal dazwischen (Da dachte ich noch, es sei ds Schicksal..). Ich habe die Ausbildungsstelle bekommen. habe mich am Anfang auch echt wohl gefühlt. Bis dann die Schule anfing. Da ging das Mobbing wieder los. Ich dachte "Hey, das wird schon besser, kein Kopf drum". Jup, es wurde kein Stück besser. Auf der Arbeit hat es auch angefangen ("Du bist eben ein Lehrling, da hast du damit zu rechnen, dass du der Arsch für alle bist.."- Schön, danke. Das wollte ich hören, das war mein Ziel). Joa, dann habe ich eben zum 31.10. gekündigt, bzw. wir haben gekündigt. Ich kam so einfach nicht weiter. Habe mir ständig Gedanken gemacht um alles, um die Arbeit um die Schule, um Menschen (ja, Menschen -.-). Irgendwann war ich an dem Punkt, an dem aus meinen Gedanken detaillierte Pläne wurden. Und bis heute sind. Das war dann für mich dieses "Jetzt reicht's, besser wird's nicht mehr.". Meine beste Freundin hatte zwischenzeitlich auch von meinen Depressionen erfahren, hat sich damit so fertig gemacht, dass es ihr schlechter ging wie vorher (sie ist sehr sensibel..), das hat ihr Therapeut mitbekommen, meinte, sie solle mal mit mir reden (sie ist gerade in einer Klinik, der Rest ist schnuppe;p). Sie hat mich unter dem Vorwand, ich solle sie besuchen kommen, zu sich gebeten. Ich bin dahin, da wollte sie mit mir reden. Über MEINE Probleme, während SIE in der Klinik ist. Tja, wie es das Schicksal so wollte habe ich angefangen zu heulen, sie meinte ich solle mal mit dem Erzieher reden, das habe ich dann auch getan. Er meinte, ich solle mit dem Psychologen da reden. Das habe ich nach einer Woche auch getan. Das war das erste Mal bei einem Psychologen. Da habe ich übrigens noch gearbeitet, das ist jetzt vielleicht 6 Wochen her. Er hat mir die Überweisung in die stationäre Behandlung gegeben, und da bin ich jetzt auf der Suche. Das klang jetzt alles total negativ geschrieben.. Ich bin jedem Einzelnen von ihnen dankbar. Meiner besten Freundin am meisten, dass sie nicht, wie alle anderen vor ihr, gegangen ist, weil ich nicht mehr auf ihrer Schule war (alle anderen waren "BF4ever", "Seelenverwandte", "Ein&Alles's" und und und. Belogen und betrogen..). Auch dem Erzieher bin ich dankbar, er hat mir erst den Vorschlag mit der stationären Therapie gemacht und ohne ihn wäre ich noch immer nicht beim Therapeuten gewesen. Wahrscheinlich wäre ich nichtmal mehr da. Und dem Psychologen sowieso. Trotz einer "Suizidgefahr" hat er mich nicht zwangseingewiesen, sondern sagte, ich muss mir selbst sicher sein, dass ich es will. Er hat mir zugehört, hat mich verstanden. Mich nicht verurteilt, wie die andere Therapeutin, die ich jetzt letzte Woche kennen lernen durfte-.- .. Naja, danke! Ja, jetzt habe ich zwei Kliniken, eine habe ich schon besucht, die andere steht noch aus, mal sehen was daraus wird. Zu meinen Gedanken und worum die sich so drehen.. Es ist eigentlich dieses ewige Warum?". Warum wurde ich gemobbt? Warum kann ich nicht akzeptiert werden? Warum mache ich alles falsch? Warum kann ich nichts zu Ende bringen (Schule&Ausbildung abgebrochen und und und). Warum habe ihc Angst vor Menschen, vor deren kritik? Warum nehme ich mir alles zu Herzen? Warum macht mir nichts mehr Spaß? Warum habe ich nach elf Jahren Angst, reiten zu gehen? Warum mache ich mir so viele Gedanken? Warum kann nicht einfach alles vorbei sein?Mich beschäftigt auch das "Was wäre, wenn...?" Was wäre, wenn ich meinem Opa gesagt hätte, dass ich ihn liebe, bevor er gestorben ist? Was wäre, wenn ich damals das Pferd, obwohl es krank war, nicht geritten hätte? Was wäre, wenn ich bei meinem Kaninchen gewesen wäre, statt zu meiner Freundin zu gehen? Was wäre, wenn ich doch gesprungen wäre? Was wäre, wenn ich nicht mehr da wäre? Wer würde sich da Gedanken machen? Was wäre, wenn ich einfach alles beenden würde, jetzt und hier?
8.11.15 19:46


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