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Hallo. Ich bin ich, bin 17, fast 18 Jahre alt und wohne in einem kleinen, unbekannten Dorf. Ich leide seit 2 Jahren an Depressionen und versuche im Prinzip mit diesem Blog, Leuten, die die Gedanken depressiver Leute nicht verstehen, aber es gerne möchten, diese ein klein wenig "vorzustellen". Ich schreibe gerne Geschicjten, vor allem Kurzgeschichten, und zeichne gerne. An sich lese ich auch gerne, wobei mir im Moment die Zeit fehlt. Wer sich mit dem Thema Depressionen nicht auseinander setzen möchte, der kann es gerne lassen Weiter zu mir: Ich reite gerne, dazu fehlt mir aber auch die Zeit. Vor drei Monaten habe ich die Ausbildung zur Verkäuferin begonnen, breche diese aber ab, da ich eine Klinik suche. Gut, genug Infos. Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen und nehmt es mir bitte nicht übel, aber die Geschixhten werden nicht regelmäßig kommen^^

Alter: 19
 
Schule: Gesamtschule in

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
...war ich ein unbeschwertes, kleines Mädchen, habe ich nie auf die Meinung anderer geachtet, war ich das Gegenteil von dem, was ich heute bin...

Wenn ich mal groß bin...:
...werde ich nie^^

Ich wünsche mir...:
...dass die Menschen mal mehr darüber nachdenken, was sie mit dem, was sie sagen und tun, anrichten (können)..

Ich liebe...:
..Bilder und Sätze, die das wahre Leben zum Ausdruck bringen..



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Blog

Woche vom 22.11.2015

Ja, jetzt war ich schon eine Weile nicht mehr on, jetzt bekommt ihr heute gleich drei Einträge. Also die Woche. Ja, relativ wenig Schlaf, wie immer. Gedankenkarussels ohne Ende. Ich glaube, ohne diese nacht heute habe ich vielleicht 11 Stunden geschlafen, die ganze Woche. Mit heute 18. Was war noch Besonderes? Montag eigentlich nichts, Dienstag auch nicht, Mittwoch auch nicht. Da war ich Zeitung austragen (Yippieh!), Donnerstag und Freitag war auch nichts. Gestern war ein toller Tag (Ironie aus). Ich bin aufgewacht, sollte Putzfrau spielen, bin um vier zu der Sakterbahn gefahren, mein Lieblingsplatz. Da habe ich dann wieder über alles nachgedacht. Über meinen Lieblingsmenschen, der nicht mehr lebt.. Ich hatte wieder diesen Gedanken, was wäre wenn ich nnicht mehr da wäre, wer würde mich da überhaupt vermissen? Würde es überhaupt jemanden geben? Außer der typischen Aussage "deine Familie" wohl kaum... Habe wieder drüber nachgedacht, ob ich nicht doch mit meinem Therapeuten über die Bilder rede, die Gedanken, die Pläne, die mein Hirn mir vorschlägt, die Schlafprobleme, die komischen Anfälle (hab mittlerweile ein Wort dafür: Wackeldackel^^ Weshalb? Kennt ihr diese Wackeldackel, die auf Kofferraumklappen liegen? Die bei jeder Berührung noch drei Minuten danach wackeln? So fühle ich mich). Bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich es lieber lasse. Hab am Mittwoch nämlich das Auswahlgespräch, da wäre es kontraprodutiv in der Klinik zu sitzen.. Njaa, hatte gestern dann drie von diesen "Wackeldackel"-Anfällen und hab mir mein Schienbein an der Pipe gestoßen :D Aber sonst geht's mir im Moment eigentlich relativ gut, noch jedenfalls. Sonntag sind meine Eltern wieder weg, ab da darf ich Babysitter spielen.. Dann wird es nachts wieder schlimmer, warum auch immer.Ta, mal sehen wie die Woche so läuft. Ich melde mich aber wahrscheinlich erst nach Mittwoch wieder ^^ Bis dann
29.11.15 15:05


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Lüge des Lebens

Weißt du, wie oft ein Mensch lügt? Am Tag? Hast du irgendeine Ahnung? Die „social networks“, die modernen Kommunikationsmöglichkeiten und wir selbst bieten die perfekten Möglichkeiten zum Lügen. Und dort wird auch oft gelogen. In den „social networks“, Facebook, Twitter, Instagram und wie sie nicht alle heißen mögen. Angefangen bei den Bildern der ganzen Leute, vor allem der Mädchen. „No makeup“, allein diese Aussage ist bei 80% gelogen. Von oben fotografiert, das Gesicht wirkt schmaler, Oberweite größer. Was das Aussehen angeht wird gelogen. Das ist aber eine Tatsache, die oft keine große Rolle spielt. Entweder kennen die Leute die „Fotomodels“ und wissen, dass sie nicht so schlank sind, nicht so viel Oberweite haben, geschminkt sind, oder sie wissen es eben nicht und das Model bekommt ein Like. Damit hat sich das Thema. Was aber die Kommunikationsmöglichkeiten angeht, da wird öfter gelogen, die Lügen werden auch nicht immer enttarnt. Angefangen bei kleinen Lügen wie „Bin in 5 Minuten unterwegs“. Man braucht meistens doch länger, bis zum „Mir geht es super“. Die größte, schlimmste und am schlechtesten zu enttarnende Lüge überhaupt. Meistens wird dann noch ein „“ hinterhergesetzt, da sieht das alles noch realistischer aus. Der Person geht es ja doch nicht so gut wie sie meint. Wer weiß, vielleicht weint sie auch gerade. Wieso das die größte Lüge ist? Wieso die schlimmste? Weil man selbst genau weiß, dass dem nicht so ist, weil man eigentlich darüber reden würde, aber niemandem zur Last fallen will. Und das frisst einen immer mehr auf. Von Gedanken wie „Ich vermisse ihn“ bis „Mich würde keiner vermissen“ wird dann alles durchdacht. Und das ist der erste Schritt in die falsche Richtung. Aber wieso lügt man denn dann eigentlich? Ich lüge auch, was die Frage angeht, fast immer. Wieso? Entweder will ich dem Gegenüber nicht zur Last fallen oder ich weiß, dass er mir eh nicht helfen könnte. Was auch oft der Fall ist: es fragen einfach die falschen Menschen, von mir gerne genannt „Heuchler“. Drei Monate keinen Kontakt, dann den Status in „Scheiß Menschheit“ oder Ähnliches geändert und schon sind sie alle wieder da. „Was ist denn los?“, „Alles ok bei dir?“, „Was hat dein Status zu bedeuten?“, „Wen meinst du damit?“. Meine Standartantworten auf diese Fragen: „Nichts“, „Ja“, „Das, was da steht halt“, „die Menschheit“. Im letzten Fall kann ich schlecht mit „unter anderem dich“ antworten. Obwohl das die Wahrheit wäre.. Man will von dem Fragesteller kein Mitleid, man will nicht den Anschein erwecken man bräuchte Aufmerksamkeit oder man weiß, das Gegenüber würde mit der ehrlichen Antwort nicht klar kommen. Das ist der Grund, warum man lügt. Die Gesellschaft überwindet einen zum Lügen. Warum man bei den Bildern lügt? Man will der von der Gesellschaft erstellten Norm ansprechen. Tut man das nicht, dann lügt man mit Bildbearbeitung, falschen Informationen oder so. Bei der Frage lügt man, um sich selbst zu schützen, vor der Gesellschaft, vor den Heuchlern unter ihnen, vor falschen Hoffnungen auf Menschen, die angebliches Interesse an einem selbst haben. Der Unterschied zwischen den beiden Lügen? Man kann sich in der Realität nicht schlanker machen, indem man nach oben schaut. Man kann aber in der Realität so tun, als sei alles in Ordnung, als würde es einem gut gehen, obwohl es eben nicht so ist. Theater in der realen Welt. Und nur richtige Freunde merken, dass dem nicht so ist. In Gedanken bei „Am liebsten würde ich jetzt springen“. Ausgesprochen wird es nur sehr selten. Extrem selten. Und dann ist es oft schon zu spät. Ich habe es ausgesprochen, mit einem Lächeln im Gesicht, vor einem „Spezialisten für solche Fälle“. Und er hat es verstanden. Er hat mich verstanden. Das ist das, was mir ein Leben lang gefehlt hat. Jemand, der mich versteht. Der meine Gedanken versteht. Jetzt habe ich einen von ihnen, und er wird mir helfen. Ich werde in eine Klinik gehen, vielleicht wird die mir auch helfen. Und auch euch kann geholfen werden! Ihr müsst nur reden und aufhören zu lügen…
29.11.15 14:43


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